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31.03.2018, 20:00 double concert: Kokon + White Pulse

20.00 Kokon
 
Julia Rüffert: Posaune/Komposition
Kevin Sommer: Bassklarinette
Anatole Buccella: Gitarre

 
Zusammengestellt von Julia Rüffert im Sommer 2017 ist dieses Trio noch ziemlich jung. Man möge ihm deshalb seinen jugendlichen Grössenwahn verzeihen; es hat nämlich viel vor: die Melodie entmachten, das Klischee rehabilitieren, dem Chaos huldigen, die Wiederholung zelebrieren und die Schwerkraft aufheben. Drei Instrumente mit ungefähr gleichem Tonumfang verflechten sich ineinander und umspielen sich gegenseitig. Dabei werden Melodiefetzen durchgereicht, Duos im Trio geformt und aufgelöst, Zeitspannen gedehnt und Rhythmen verdreht. Das Ganze ist manchmal brachial, aber öfter filigran und fragil und will am Ende doch nur gute Musik sein.
 
 


21.00 White Pulse

Pablo Lienhard: Sax/Elektronik
Phillip Saner: Gitarre/Elektronik
Florian Kolb: Schlagzeug


White Pulse ist Trump-Jazz – Wut und Frustration der Bedeutungslosen, die sich ihrer Bedeutungslosigkeit bewusst geworden sind. Aufgestaute Enttäuschung infantiler Allmachtsfantasien und unbändiger postpubertärer Trotz auf der Suche nach einem Ventil. Und findet sich kein Sinn, so finden sich zumindest Opfer. Denn ohne Ventil kommt es zur Explosion. Und die Explosion hat weder Richtung noch Ziel, sondern ist reine Intensität und reine Destruktion. White Pulse macht Freude. Fernab aller akademischer Kategorien haben sich Florian Kolb, Pablo Lienhard und Philipp Saner ein musikalisches Kollektiv geschaffen, in dem nichts passiert, was nicht passieren muss und doch alles passiert, was passieren kann. Die Band ist anarchistisch und bewegt sich von einem ekstatischen Höhepunkt zum nächsten, oftmals komplett ohne Bindeglied.
 
 
 
 

30.03, 20:00, Concert: CHOUF Melody OF Rhythm


Lionel Friedli (CH) Drums
Issa Kouyaté (SEN) Kora, Vocal
Hamid Khadiri ( MA/CH) Guembri, Vocal, Perc

CHOUF MELODY OF RHYTHM

(Avec le soutien de la Ville de Bienne et Canton Bern)

évocateur de rêves sonores et de transes ensorcelantes. Dans ce nouveau voyage où les refrains entêtants cohabitent avec un grosse divinement chaloupé, le chanteur, percussionniste marocain atteint un superbe équilibre entre jazz, musique gnawa, et musique sénégalaise. "Chouf" est un jazz métisse et organique célébre la vie et les cultures du monde dans un langage musical onirique et captivant. Elément fondateurs de chouf guembri, percussion, chant de hamid khadiri et la batterie de lionel friedli ont forgé l'identité sonore du groupe reconnaissable entre toutes. D’abord duo, puis devenu trio avec issa kouyatè de tradition griots/ jali family, un célèbre musicien de kora et chant au senegal.
Chouf" trio n'en finit pas d'inventer des voyages passionnants, d'un continent à l'autre, entre Jazz et l'improvisation. Ces trois musiciens-magiciens, reliés par une intime connivence, nous incitent à la découverte d'un univers poétique énergétique et généreux.


Sonntag, 25. Februar um 19 Uhr, Konzert: Dans un rêve..

Dans un rêve.. mit Deborah Marchetti, Judith Wegmann & Stephan Hostettler
Die Geigerin Deborah Marchetti und die Pianistin, Judith Wegmann, widmen sich in der nächsten Konzertsaison Duo Werken für Violine und Klavier. Neben Sonatensätzen, sind im Programm viele kleine Werke und Bearbeitungen enthalten welche man eher selten im Konzertprogramm vorfindet.
Begleitet werden wir in diesem Konzertzyklus vom visuellen Gestalter Stephan Hostettler, der passend zur Musik feinfühlige Videoinstallationen entwarf. Zusammen mit seinen Installationen wird das Publikum auf eine poetische, musikalische wie auch visuelle Reise eingeladen.
Die Musik und die visuellen Bilder  ergänzen sich gegenseitig und kreieren einen Raum, worin sich die Musik und visuelle Wahrnehmung spiegeln und ergänzen und zu einem stimmungsvollen Ganzen bilden.
Die ausgesuchten, eher kürzeren Stücke, verfügen über sehr viel Schönheit, Sanftmut, Ausdruck und Wärme.
Es sind kleine Werke, die einen immer wieder neu berühren und beim Anhören wie eine Einladung auf eine Reise in eine traumähnliche Landschaft wirken.
Wir haben uns für dieses Programm entschieden, weil wir das Publikum auf diese Klangreise einladen möchten. Man lehnt sich bei solcher Musik gerne zurück, lässt den Gedanken freien Lauf. Die Musik trägt mit ihrer Melancholie eine besinnliche Stimmung mit sich, aber ist doch nie traurig. Alles erscheint mit ihr ein wenig langsamer und ruhiger und man möchte in dieser Welt gerne ein Moment verweilen. 
Mit diesem Konzertzyklus laden wir die Gäste ein, sich mit uns in diese stimmungsvolle Welt einzutauchen.